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Leitlinien

Meine Leitlinie ist, dass Afrika eine bestimmte Hilfe zur Selbsthilfe braucht und nicht die traditionelle bettlerische Hilfe. Ich glaube,  dass Afrika klug genug ist um die Probleme aus dem eigenen Blickwinkel oder der eigenen Sichtweise zu lösen. Afrika braucht  bestimmt Zeit und Menschen, sowie Bildung und Information die propre an afrikanische Realität passt.  Ich glaube auch, dass nicht einfach alles blind von Europa kopiert werden sollte sondern nur das Notwendige übernommen. Die  Frage ist, was ist hilfreich und sinnvoll für die afrikanischen Gesellschaften, Traditionen und Kulturen?   Ich glaube, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Kultur, Glauben, Geschlecht, und sozialer Herkunft ein Recht auf Bildung und  Information hat. Deswegen sollte jede Politik in Afrika mehr für die Bildung und die Information tun.  Ich glaube, dass Afrika gegenüber Europa sich nicht schämen oder klein fühlen muss, und sich gleichfalls nicht als verlorener  Kontinent bezeichnen lässt. Afrika verdient trotzt all seiner momentanen Probleme Respekt und Anerkennung.   Wir sind gegenüber Europa genau so wichtig wie jede andere Bevölkerung unserer Erde. Afrika bietet seine Resourcen an den  Weltmärkten an und ohne diese wären die Industrieen in Europa und der Welt kaum so gut aufgestellt. Dem gegenüber ist Afrika  gleichzeitig ein wichtiger Kunde und Produktenabnehmer, ein essentieller Konsum-Partner für Europa.   Kurz gesagt: Europa, Amerika, Indien und China, Industrie- und Schwellenländer auf unserem Planeten könnten doch gar nicht ohne  Afrika leben. Afrika hat etwas anzubieten, die Kultur ist alt und reich, die Bodenschätze sind groß und vielfältig, die Menschen sind locker, fröhlich  und gastfreundlich. Europa ist reich, hat in vielem Bereiche die Strukturen, die Industrie, die Technologie und auch die Gesetze.  Die afrikanische Geschichte von “Madou & Djilai” ist in seiner Übersetzung die Geschichte des Panthers und dem heiligen Wald. In der  überlieferten Volksweise geht es darum, dass der Panther ohne den heiligen Wald genauso wenig wie der Wald ohne den Panther  leben kann. Das Schicksal von Afrika und Europa ist eine bilaterale Abhängigkeit.  Der eine Kontinent glaubt ohne den anderen nicht überleben zu können und der andere glaubt, er könne alles über dessen Kopf  entscheiden weil er schwach, unorganisiert, und arm ist. Die beide täuschen sich und vergessen dabei, dass jeder der Esel des  Anderen ist. Afrika glaubt nicht an sich und versucht auch nicht etwas zu probieren.  Es kennt nicht das Potential der eigenen Kraftreserven.  Afrika versucht noch nicht einmal zu überprüfen, ob die Tür die vor dem Kolonialismus verschlossen war, noch immer zu bleibt. Und  das große Europa glaubt anscheinend noch immer, dass die Intelligenz Farbe hat und Afrika nur diktiert werden kann, wie es zu  laufen hat.  Glaubt Europa, seine Vormachtsstellung sei gottgegeben und währe ewig?  Nein, ich denke Afrika und Europa sollten sich mit Respekt und Würde betrachten, eine neue Kooperation sollte gedacht werden.  Afrika darf nicht nur Hilfe erwarten, aber sein Schicksal selbst trotz aller Schwierigkeit in die Hände nehmen und für sich selbst tun  was es kann. Es lohnt sich nicht zu meckern und immer wieder darauf zu verweisen, wie Europa sich gegenüber Afrika verhält, oder  wie schlecht Europa die Arbeit von und in Afrika macht.   Europa kennt doch Afrika eigentlich gar nicht. Deswegen machen sie die Arbeit eben wie in Europa üblich und ein Europäer es eben  machen kann, und wenn dass die Afrikaner stört, müssen sie langsam damit beginnen ihre Aufgaben selbst zu erledigen.  Nazaire Mann Zur Gründung und Initiation der Initiative “Madou & Djilai”